Ist Milch ungesund oder gesund?
Es ranken sich viele Mythen um dieses Nahrungsmittel.
Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das sich noch im Erwachsenenalter nicht von der Säuglingsnahrung Milch trennen möchte, wahrscheinlich wegen Aussagen wie diesen: “Ohne Milch hat man zuwenig Kalzium in den Knochen” oder “Milch macht müde Männer munter”.
In der Natur gibt es das nicht, dass ein Tier artfremde Milch konsumiert und trotzdem hält der Mensch dieses naturwidrige Verhalten sogar oft für lebensnotwendig. Aber ist Milch ungesund?
Eines ist klar:
Der menschliche Organismus betrachtet Milch als Fremdstoff und wehrt sich oft mit Allergien dagegen.
Tiermilch ist – was seine Zusammensetzung angeht – auf das Wachstum des arteigenen Jungtieres abgestimmt.
Schauen wir mal nach dem Eiweißgehalt der Milch: Je schneller ein Tierbaby sein Gewicht verdoppelt, umso höher ist in seiner Nahrung – der Muttermilch – der Milcheiweißgehalt:
Katzenmilch, 7 % Eiweiß, Gewichtsverdoppelung in 9 Tagen
Kaninchenmilch, 10,4 % Eißweiß, Gewichtsverdopplung in 6 Tagen
menschliche Muttermilch, 1,2 % Eiweiß, Gewichtsverdoppelung 180 Tage.
Milch als Vorbeugung gegen Osteoporose bringt der Milch-Industrie vermutlich die meisten Umsätze.
Warum glauben wir das alles?
Es ist nachzulesen, dass 90 % unseres Kalziumvorrates im Knochen ist. Ein Knochen besteht aber nur zu 25 % aus Kalzium.
Der Knochen braucht für seine Stabilität ein strukturgebendes Element. Und dieses Element ist Silizium.
Lesen Sie das bitte selbst auch noch nach, Sie finden jede Menge Informationen. Ich denke, aufgrund der Tatsachen, die ich weiß, ist Milch ungesund.
Selbst wenn Milch nicht ungesund für Menschen wäre: Denken Sie an das Herstellungsverfahren, das Pasteurisieren. Dann wird das Fett entzogen. Milch wird wochenlang haltbar gemacht. Deshalb steht dieser Bericht in der Rubrik “Lebens”mittel. Hier ist das Wort “Lebens” bewußt in Anführungszeichen gesetzt.
Nein, für mich ist Milch ungesund.